Das Bärwalder Kirchenkassenbuch
von 1713-1740.

Das Bärwalder Kirchenbuch beginnt am 1. Januar des Jahres 1713.
Es ist geteilt in Einnahmen und Ausgaben der Pfarrgemeinde Bärwalde.
 

                  Die Einnahmen sind wieder unterteilt:

                  • In Vermögensbesitz.
                  • Jährlichem Erbzins.
                  • Empfang von Zinsen von ausgeliehenen Capitalien.
                  • Empfang von Geld für Wachs.
                  • Empfang von Begräbnis- und Läutegelde.
                  • Empfang vom Säckelgelde (Kollekten).
                  • Empfang von Gotteskästel (Opferstock).
                  • Genere (Allgemeines).

                     

                  Die Ausgaben der Bärwalder Kirche sind unterteilt in:

                  • Raytung (Überprüfung der Kirchenbücher).
                  • Ausgaben für Ankauf, Bau- und Instandsetzung.
                  • Salarium oder Besoldung.
                  • Ausgaben für Wein in der Kirchen.
                  • Ausgaben für Hostien.
                  • Ausgaben für Weyrauch und für das Waschen der Kirchenwäsche.
                  • Ausgaben für gekauftes Wachs.
                  • Ausgaben für das Machen der Wachs Lichter.
                  • Ausgaben im Genere (Allgemeines).

 

Bärwalder Kirchenkassenbuch 1713-1740, Titelseite

 

Bärwalder Kirchenkassenbuch 1715, Seite 26

Im Jahr 1712 zahlte Hannß Bährisch einen jährlichen Erbzins in Höhe von 10 Kreuzer (schles.) an die Kirche für die Heuselstelle Nr. 60.
Hannß Löwe, der Vater von Andreas Löwe und Trauzeuge von Hannß Bährisch und Rosina Klüh, zahlte 20 Kreuzer (schles.).
 

 

Bärwalder Kirchenkassenbuch 1721, Seite 88

Im Jahr 1721 zahlte Christopf Bährisch, der nach der Heirat mit der Witwe von Andreas Löwe neuer Besitzer des Bauerguts geworden war,
20 Kreuzer (schles.) jährlichen Erbzins an die Kirche. Die zuvor für die wüste Heuselstelle gezahlten 10 Kreuzer (schles.) zahlte nun sein Stiefvater George Gärttner,
welcher nach dem Tod seines Vaters Hannß Bährisch im Jahr 1716 seine Mutter geheiratet hatte. Er war auch gleichzeitig sein Schwager,
da er der Zwillingsbruder seiner Frau Elisabeth Löwe, geb. Gärttner war.

 

Das Duplicat des Bärwalder
Kirchenkassenbuch
von 1826.

Das Bärwalder Kirchenbuch beginnt am 1. Januar des Jahres 1826 bis zum 31. Dezember.
Es ist geteilt in Rechnung über Einnahme und Ausgabe der Katholischen Kirchen Kreise zu Bärwalde im Münsterbergischen Kreise.

 

Bärwalder Kirchenkassenbuch 1826, Seite 3

1826, Amand Bar(i)sch zahlt 6 Silbergroschen, 8 Pfennig (preuss.) jährlichen Erbzins für das Bauergut Nr. 4.